Informationen über die Entwicklung der Forschung und wie sie den Fortschritt voranbringt

Automobil Forschung am Beispiel der Automarke BMW

Die Autoindustrie befindet sich heutzutage in einem echten Spannungsfeld. Einerseits wachsen die Kundenwunsche unentwegt, genauso wie auch die komplexen gesellschaftlichen Anforderungen stetig zunehmen, und andererseits sollen die Entwicklungszeiten jedoch immer kürzer werden, damit sich die betriebswirtschaftlichen Einflussgrößen immer vorteilhafter verteilen. Die Vielzahl dieser, zumindest teilweise, konträren Einzelziele in ein möglichst überzeugendes Produkt umzusetzen – genau das stellt die wahre Herausforderung dar, aus der sich die in der heutigen Zeit die Kunst des Automobilbaus ergibt.

Die Kunst der Automobil Forschung

Um die Suche nach richtig guten neuen Lösung sowie die Entwicklung und deren Umsetzung zum serienreifen marktfähigen Produkt so effizient wie möglich miteinander zu verknüpfen, entstand gegen Mitte der 1980er Jahre im Norden Münchens das sogenannte zentrale technische Gehirn der edlen BMW Group. Heute ist dieses Herzstück unter dem Namen Forschungs- und Innovationszentrum, abgekürzt FIZ, bekannt.

Das Gehirn der Automobil Forschung des Autokonzerns BMW – das FIZ

Dank dem FIZ gelingt der BMW Group, mit kurzen Wegen sowie der sinnvollen Ausnutzung der dadurch entstehenden räumlichen Nähe die Zusammenarbeit, die so weit über 8.500 Mitarbeitern erleichtert wird, unterschiedlichste Disziplinen zu fördern. Designer, Ingenieure, Computerspezialisten, Modellbauer, Produktionsspezialisten, Wissenschaftler, sowie Einkäufer, aber darüber hinaus auch Mitarbeiter von Lieferanten, erarbeiten auf diese Weise das Fahrzeug der Zukunft.

Die Zielsetzung: Ein klares Konzept von den ersten Einfällen bis zu dem fertigen Produkt

Im FIZ spielen ganz klar drei Fragen eine zentrale Rolle: Was erwartet der Kunde von dem neuen Auto? Wie schnell könnte ein neues Fahrzeug entwickelt werden? Wie schnell gelingt die Produktion sowie die spätere Auslieferung des neuen Wagens?

Eine Antwort auf die letzte Frage gibt vor allem der Vertriebs- und Produktionsprozess, der sich gezielt am den Wünschen der Kunden orientiert. Die anderen Fragen können nicht ganz so leicht beantwortet werden. Die BMW Group schuf speziell für die Beantwortung der zweiten Frage, also um die Entwicklung der Fahrzeuge zu optimieren, den in Fachkreisen bekannten Produkt-Entstehungs-Prozess, oder kurz den PEP. Dies bezeichnet den Prozess, nach dem jedes einzelne Produkt der Autoindustrie von der aller ersten Idee bis zur letztendlich vollen Serienproduktion entsteht. Dadurch wurde die Entwicklung von Automobilen deutlich komplexer.

Schon häufig wurden in der Autoindustrie Ideen geklaut und für ein Vermögen auf den Markt gebracht. Das beste Beispiel ist hierfür wohl die Patentrechtverletzung des Erfinders Robert Kearns, welcher den Intervall-Scheibenwischer erfand. Auch heute noch müssen Erfinder, dessen Patentrechte verletzt werden, eine Detektei kontaktieren um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Jedoch bemüht sich die Automobil Forschung weiterhin selbständig Ideen zu entwickeln und diese völlig legal auf den Markt zu bringen.